1 universe
9 planets
204 countries
808 islands
7 seas
… and i had the privilege of meeting you.

Über diese Zeilen stolperte ich vor einigen Jahren, kurz nachdem ich meinen Mann kennengelernt hatte. Sie begleiten mich seither in meinen Gedanken – wenn ich ihn ansehe und dieses bestimmte Gefühl spüre, dass alles gut ist. Wenn aus alltäglichen Situationen etwas ganz Besonderes wird, wenn wir streiten und uns wieder vertragen. Wenn es schwierig ist und ich neue Ansätze suche. Wenn ich unsere Kinder ansehe, das Beste, dass wir gemeinsam geschaffen haben.

Ich beobachte Leute, die sich zuerst nach meinem und anschließend nach dem Alter meiner Kinder erkundigen, immer sehr genau. Die Reaktionen sind meistens gleich: „Echt jetzt? Du hast mit zwanzig Jahren dein erstes Kind bekommen und auch noch geheiratet?“
Oh ja. Das hab ich.

Nach nur einem Jahr Beziehung, es war der 14. April, überrollte mich ein dickes, fettes Plus auf dem Schwangerschaftstest, den ich eigentlich nur gekauft hatte, weil ich mich einige Tage komisch fühlte und „die Sache, die sowieso nicht möglich sein kann“ ausschließen wollte. Während der Test eine Stunde herumlag und auswertete, saugte ich die Wohnung und bemerkte das Plus erst, als ich mit dem Staubsauger ins Klo rollte. Ich schrie kurz auf und schob es gleich mal auf den billigen Test aus dem Drogeriemarkt. Klumpat!! (Anmerkung für meine LeserInnen aus Deutschland: Klumpat beschreibt ein Ding, dessen Qualität nicht 100% gesichert ist…)

Mein Mann blieb ruhig, nahm mich kurz in den Arm, um danach zur nächsten Apotheke zu fahren und noch einen zweiten und dritten „hochwertigen“ Test zu holen, weil ich es einfach nicht glauben konnte. BÄM. Noch ein Plus. Und gleich noch eins.

Er hat es nie in Frage gestellt, warum das passieren konnte oder ob uns ein Kind gerade reinpasst – oder nicht. Er gab mir nie das Gefühl, damit überfordert oder verunsichert zu sein. Er ließ mich einfach nur spüren, dass es gut ist so wie es ist, und dass unser Plan, zusammen zu sein, nun noch ein Stück selbstverständlicher wurde, nein noch besser: unser Plan funktionierte. Unsere Liebe wuchs von Tag zu Tag, fünf Monate später heirateten wir in einer kleinen, sehr intimen Zeremonie im Beisein unserer Eltern und Geschwister, die uns immer das Gefühl gaben, uns und unsere besondere Verbindung zu unterstützen. Ganz gleich wie lange wir uns kannten.

Heute, acht Jahre, zwei Kinder und einen Hausbau später, kann ich ganz laut in die Welt rufen, dass ich alles richtig gemacht habe. Ich habe einen Mann gefunden, bei dem sich sofort dieses „Es fühlt sich einfach richtig an – Bauchgefühl“ einstellte. Ein Gefühl, dass trotz harter Arbeit, die eine Ehe eben mit sich bringt, immer zu spüren ist und mich auch in schwierigen Zeiten darin bestärkt, weiter zu kämpfen.

Das ist unsere Geschichte. Acht Jahre beste Freunde, Seelenverwandte und Eltern zweier gesunder Kinder <3

 

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Tom & Nena Wedding, die uns einen Tag zuhause begleitet und unser Leben als Familie mit der Kamera festgehalten haben. Wer noch nicht genug von uns vier hat oder gerne sehen möchte, was Tom und Nena noch so mit uns angestellt haben, bitte Play drücken:

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