Ich habe mir eine kleine kreative Pause gegönnt. Der Dezember hatte es wirklich in sich und ich wollte meinem Neujahrsvorsatz „Mehr Zeit für mich“ oder auch „Weniger Zeit für den Haushalt“ zumindest ein, zwei Wochen treu bleiben. Tadaaa. Es funktioniert. Ich habe nun zwei Abende (YEAH!) in der Woche. Nur für mich. Harte Verhandlungen mit meinem Mann und toughes Mama-Management machen’s möglich. Einmal High Five, bitte.

Zweiter Neujahrsvorsatz: „Mehr Zeit für Fitness“ oder „Ich will meinen Körper zurück“. Geht auch. Wir haben die Feiertage genutzt, um unser kleines, feines Fitnessstudio (schreibt man wirklich mit drei „S“!!) im Keller einzurichten. Ausreden wie „Am Abend kann ich ja leeeeeider nicht mehr ins Fitnessstudio – da muss ich bei den Kindern sein“ oder „Ein Fitnessstudio-Abo ist viiiel zu teuer“ sind also jetzt mal gestrichen. Schokolade übrigens auch. Wie ich das mache? Meinen Schweinehund überwinde ich, indem ich erstens alle Jeans zähle, die mir noch passen, oder zweitens einen kurzen Blick auf ein aktuelles Foto von mir im Bikini werfe. Der Schweinehund in mir verkriecht sich dann jaulend und kommt nun tagelang nicht mehr hervor.

Was ist sonst so los hier? Bei den Kindern läufts pipifein. Geburtstag, Nikolaus, Christkind. Der Dezember hatte einiges zu bieten. Nichts desto trotz sind wir irgendwie alle ein bisschen erleichtert, dass der Alltag zurück ist. Krabbelstube, Kindergarten, Musikschule, Zahnarzttermine und vieles mehr. (Ihr kennt das ja, oder?)

Eine Neugikeit gibt es:
Xandi hat vor ein paar Wochen beschlossen, einfach mal nachts aus dem Gitterbett zu klettern. Ich fand es deshalb an der Zeit, auf ein größeres Bett umzusteigen. Zeit für eine kleine Shoppingtour mit Xandi.
Wir stürmten um Punkt 9.00 Uhr das schwedische Möbelhaus mit der „Du musst durch die ganze Möbelausstellung durch“ -Regel. Um 10.30 Uhr waren wir mit neuem Bett, Matratze und einer schönen Packung Servietten (sonst nichts, ehrlich!) zuhause. Neue Bestzeit!!

Xandi findet’s jedenfalls toll. Und wir? Naja. Es ist praktisch, denn er kommt jetzt einfach von selbst zu uns ins Bett geschlüpft. Dafür spielen wir jeden Abend eine Runde Nerventöten, wenn Xandi schon zum vierzehnten Mal auf der Matte steht, heimlich ins Bad schleicht um Papa’s Rasierer auszuborgen oder in Maxi’s Zimmer stürmt um mal alles ordentlich aufzumischen. Das ist unsere Challenge. Und er gewinnt sie. Abend für Abend. Denn einer von uns beiden kapituliert immer. Das heißt: Wir nehmen abwechselnd den kuscheligen Platz am Juniorbettrand ein, bis Xandi schläft.
Wie war das bei euch? Geht das jetzt monatelang so oder versteht ein Kind dann irgendwann von selbst, dass das Bett ein schöner Platz zum Schlafen ist … auch wenn Mama oder Papa sich nicht jeden Abend dazukuscheln?

So oder so. Wir blicken nach vorne und freuen uns auf 2016 :-)

Eure Sophie ♥

 

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