Im März diesen Jahres hat unser bisher größtes DIY Projekt (nach den Kindern) begonnen.

Wir bauen ein Haus.

Es begannen Wochen voller Beton, (Ziegel-) Staub, ungesundem Baustellenessen, Wochenenden ohne Papa zu Hause, „Könnt ihr bitte die Kinder nehmen“-Bettelaufrufen und schlaflosen Grübelnächten.

Wir haben uns für ein Holzriegelhaus (= Fertigteilhaus) entschieden, weil die Bauzeit für ein Massivhaus mit unseren Jobs und den Kindern nicht wirklich zu vereinbaren war und wir den Baustoff Holz eigentlich immer schon interessant fanden.

So gut, dass wir nach zwei Jahren intensiver Planungszeit (die wir absolut jedem empfehlen) die Auftragsbestätigung der Baufirma mit einem breiten Grinsen unterschrieben haben.

Zwei bis drei Monate vor Baubeginn waren wir dann schon ziemlich nervös. Berni kontrollierte unseren Finanzplan täglich und rechnete wieder und wieder durch, ob „es sich eh wirklich ausgeht“.
Ich schrieb nachts in Gedanken meterlange Listen mit Essen, das ich auf der Baustelle möglichst schnell kochen könnte – und ging die „Check- und Planungsliste“ immer wieder akribisch durch.

Oft fiel mir dann etwas ein, das ich bloß nicht vergessen durfte und ich machte mir eine kleine Notiz auf der ersten Seite eines Buches, das ganz verlassen auf meinem Nachttisch lag. (Ich war so einfallsreich mir einen Bleistift hinzulegen, der Notizblock hat es leider nicht geschafft).

Unsere peinlich genaue Vorbereitung hat sich (bis jetzt) wirklich ausgezahlt. Alles läuft perfekt und wir hatten bis auf ein paar Regentage, die unseren Zeitplan kurz durchkreuzten, eine wirklich gute Zeit.

Es ist ein einmaliges Gefühl, ein Haus entstehen und wachsen zu sehen und zu wissen, dass es einem selbst gehören wird.

Übrigens: Das mit den schlaflosen Nächsten ist noch lange nicht vorbei – derzeit richte ich die Kinderzimmer ein … (seid gespannt!)

 

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