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SIEBEN TAGE ALLTAGSMODUS OFF

Was wir suchten: Erholung, Ruhe, Strand, Meer, leckeres Essen, brave Kinder.

Was wir fanden: In-den-Tag-reinleben-Gefühl, Schlaf (auch zu Mittag), salzige Haut, Toskana-Feeling in Kroatien und die zufriedensten Kinder ever (ok, nicht JEDEN Tag aber immerhin öfters als zuhause).

Wir hatten schon kurz nach der Bauzeit für Kroatien gebucht und freuten uns mehr denn je auf ein bisschen Alltagsflucht und Meeresluft. Mit im Gepäck: Oma und Opa und meine Schwägerin samt Familie. Zugegeben, das war ein Versuch und wir wussten alle nicht einhundertprozentig, ob das auch wirklich gut geht. Drei Wochen und eine Buchungsbestätigung für nächstes Jahr später, kann ich euch das allen nur sehr empfehlen. Unsere Jungs haben ihre allerliebsten Spielgefährten, unsere Nichte und unseren Neffen, schon im Heimfahren mehr als vermisst.

Die Unterkunft, zwei kleine Ferienhäuser in Lovrecicca, einer kleinen, touristenfreien Stadt, lag zwischen Umag und Novigrad. Umgeben von Olivenbäumen und duftenden Rosmarin- und Lavendelsträuchern frühstückten wir jeden Tag auf einer großen, schattigen Terrasse mit Blick aufs Meer. Ein großer Garten mit alten Bäumen, einem Steingrill (Happy Daddys!) und genügend Platz für Planschbecken usw. hat sich mit vier kleinen Kindern als echtes Paradies herausgestellt. Nur fünfzig Meter vom Haus entfernt, erreichbar durch einen schmalen Gang umgeben von Bäumen, wartete ein flacher, menschenleerer Felsstrand mit glasklarem Meerwasser. Obwohl kein feiner Sandstrand á la Jesolo oder Bibione, hatten die Kinder die ganze Woche viel Spaß beim Baden und es gab hier einiges zu entdecken.
Am Abend zog es uns mal hier, mal dorthin. Rovinj war eines unserer abendlichen Highlights. Hier flanierten wir durch die wunderschöne Altstadt, tranken den stärksten Weißwein ever, kauften danach den Kindern blinkende Plastikbälle und als Betthupferl gab’s zwei Kugeln Schokoeis (… dieser Weißwein …).
SO muss Urlaub.

Einige Tage später sitze ich hier, mit einem fiebernden Kind, umgeben von Wäschebergen und Arbeit. Ich nehme es jedoch nicht so schwer und lasse den Chill-Modus – dank dieser wirklich erholsamen Tage – noch ein bisschen länger an.

Ich wünsche euch einen schönen Sommer und erfolgreiches Batterien aufladen mit euren Familien!
Eure Sophie

 

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