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Tschüss kindliche Tapeten und Teppiche.
Hallo schlichte Farben und coole Prints.

Willkommen im neuen Jungszimmer!

Maxi wurde in diesem Jahr gefühlt einen Kopf größer. Genau wie sein Wunsch nach einem neuen Kinderzimmer. Alles was kindlich ist, ist plötzlich uncool und Dinge wie Poster haben sich zu den lässigen Must-Haves etabliert. Was mich besonders freut: Maxi hat sich den neuen Look fast ganz alleine ausgedacht. Als ich ihn fragte, welche Wandfarbe er sich denn vorstelle, (und ein bisschen Angst hatte, er würde gleich mit „Batman-Schwarz“ oder „Ninjago-Rot“ antworten)  war seine Antwort Grau. Nicht so dunkel wie in unserem Schlafzimmer und nicht so hell wie in Xandi’s Zimmer. Dazu würde einfach alles passen und er könne das Zimmer mit Postern und Sticker immer wieder verändern und „noch cooler“ machen. WAAAS? Seine Worte. Ehrlich! Wow. Da war ich echt baff. Die Lösung mit dem neuen Hochbett macht ihn besonders glücklich, denn 1. hat es Papa selbst gebaut und 2. schafft es Platz für sein Keyboard, das mit dem Start der Musikschule vor einer Woche nun einen Ehrenplatz unter dem Bett bekam. HA! Jetzt fällts mir ein: Ich glaub ich häng meinem kleinen Shootingstar noch eine Discokugel drunter.

Die Idee mit der senkrechten Holzlattung gefiel mir beim Ikea Hack von Bloggerin, Architektin und DIY-Königin Ann Kathrin von rockmyday.de so gut, dass wir sie bei Maxi’s Bett übernommen haben. 

Ich genieße es sehr, dass mein Großer, der mich mit neunzehn Jahren zur Mama machte (trotz gelegentlicher Ausflüge in die Trotzphasen-Vergangenheit) immer erwachsener wird – wenn man das bei einem knapp Achtjährigen so bezeichnen kann. Ich entdecke gerade, welche Vorteile es mit sich bringt wenn das erste Kind plötzlich groß und selbstständig wird … 

Länger aufbleiben? Können wir!
Ein Buch gemeinsam lesen? Können wir!
Die selben Dokus immer wieder schauen? Können wir!
Einschlagen, wenn die zwei Kleinen im Bett sind? Können wir!
Gemeinsam pinteresten? Können wir!

Wenn ich nach einem langen Tag noch schnell mit Babykotze im Haar die letzten Essensreste vom Fußboden wische, liest auch mal Maxi seinen Brüdern die Gute-Nacht-Geschichte vor oder hilft Xandi mit der Zahnpasta, die irgendwie nie auf die Zahnbürste will. Einfach so. Weil er weiß, dass der Papa an diesem Abend nicht heimkommt, ich einen harten Tag hatte und noch drei Wäschekörbe auf mich warten. Und ich nehme seine Hilfe wertschätzend an, erlaube ihm dafür am Abend länger Lego zu bauen oder auch unter der Woche am Tablet seine geliebten Hörbücher zu hören. Eine Hand wäscht eben die Andere. Und obwohl er mich manchmal mit seinem Sturkopf in den Wahnsinn treibt, sind wir ein echt starkes Team und ich bin unglaublich stolz auf meinen kleinen Großen, der sich zu einem hilfsbereiten, witzigen, intelligenten und so liebenswürdigen Jungen entwickelt hat. 

Hier kommen die versprochenen Details zum neuen Zimmer. Ich verlinke euch weiter unten die Möbelstücke und Accessoires sowie den Bauplan mit der Einkaufsliste für das Hochbett. Falls ihr dazu detaillierte Fragen habt, schreibt mir bitte via dem Kontaktformular oder direkt an: mail@sophielgutes.com. Ich werde sie an meinen Heimwerker und Bettbauexperten weiterleiten damit wir sie gemeinsam bestmöglich beantworten können.

Schreibtisch // Fichtenholzplatte aus dem Baumarkt – Ikea Nordli Schubladenelement

Schrank // Ikea (mit Ledergriffen)

Stuhl // Stokke

Lochplatte // Ikea

Print Wale // Desenio 

Print „Weil du toll bist // Frau Ottilie gekauft bei Pünktchen und Anton

Teppich // OYOY gesehen bei Dekorativ Wohnen. (Liegt bei uns mit der Oberseite nach unten.)

Vorhang // Ikea

Papiersack ABC // Tellkiddo gekauft bei Kind of Mine 

Wandfarbe // „Nebel im November“ Alpina Feine Farben  

Bauplan für ein Hochbett 140x200cm

// Material //

7 Stk. Fichtenrahmen 74 x 94 x 3000 mm

16 Stk. Fichtenrahmen 24 x 44 x 2400 mm

4 Stk. Fichtenrahmen 34 x 54 x 2400 mm

4 Stk. Leimholz 28 x 600 x 2000 mm

1 Stk. Leimholz 28 x 200 x 2000 mm

Schrauben:
4,0 x 30 
4,0 x 60
6,0 x 160 

// Bauanleitung //

1.) Zuschnitt von 5 senkrechten, tragenden Stehern (Fichtenrahmen 74 x 94 x 3000 mm) auf 150 cm Länge, Montage von 3 Stehern an der Wand (zwei kopfseitig im Abstand von 140 cm, einer fußseitig im Abstand von 200 cm – jeweils Außenmaß) 

2.) Zuschnitt der waagrechten, tragenden Rahmen (Fichtenrahmen 74 x 94 x 3000 mm) auf 140 cm bzw. 200 cm Länge und Montage auf den tragenden Stehern 

3.) 2 Steher werden nun fußseitig in der äußeren Ecke und im Abstand von ca. 55 cm, gemessen von der äußeren Ecke montiert – diese bilden gleichzeitig die Steher der Leiter 

4.) Montage der Seitenwand (Leimholz 28 x 600 x 2000), sodass sie ca. 15 cm auf den stehenden Trägern aufliegt 

5.) Zuschnitt von 2 Stk. Fichtenrahmen 74 x 94 x 3000 mm auf eine Länge von 200 cm und Montage auf den tragenden Quer-Rahmen (diese längsverlaufenden Rahmen dienen als Stützen für die darauf liegenden Platten (Leimholz 28 x 600 x 2000 mm und 28 x 200 x 2000 mm) 

6.) Zuschnitt der Seitenwände an der Fußseite (Leimholz 28 x 600 x 2000 mm zugeschnitten auf 85 cm bzw. 13 cm Länge) und Montage rechts und links abschließend mit den äußeren Ecken, sodass in der Mitte 45 cm Aussparung für die Leiter verbleibt 

7.) Zuschnitt von 2 Stk. Fichtenrahmen 34 x 54 x 2400 mm auf ca. 210 cm (Steher Leiter) und 5 Stk. mit ca. 55 cm Länge (Sprossen Leiter) und Montage auf den Stehern (Fichtenrahmen 74 x 94 x 3000 mm) 

8.) Zuschnitt der Dekor-Latten (Fichtenrahmen 24 x 44 x 2400 mm) auf 60 cm Länge und Montage außen an den Seitenwänden in regelmäßigen Abständen (wir benötigten 61 Stk., als Abstandhalter verwendeten wir eine Dekor-Latte)