Als ich vor einigen Wochen an meinem Schreibtisch in meinem Homeoffice saß und Xandi ganz friedlich neben mir einen Turm aus Bausteinen baute, wurde mir bewusst, wie gut es mir gerade ging. 
Die erste Zeit der Schwangerschaft, mit Dauerübelkeit und Augenringen für Zehn, war vorübergegangen und der Bauch war schon zu sehen aber noch nicht so dick, dass er die nächsten Wehwehchen verursachte.
(Heute, fast zehn Wochen später, hochschwanger MIT Halskrause, wünsch ich mir diesen Moment grad echt ganz sehnlichst zurück. Aber das ist eine andere Geschichte …)
 
Meine Mama-Hormone und der damit verbundene Nestbautrieb nutzten diesen „ha(o)rmonischen“ Moment geschickt und sendeten meinem Hirn eine richtig hübsche Vorstellung eines Kinder- und Babyzimmers, das sich echt gut in meinem derzeitigen Büro machen würde.

Ich bin ja – wie viele von euch bereits wissen – eine ewige „Umstellerin“, die gerne verändert, neu dekoriert und mal etwas von einem Tag auf den anderen frisch anstreicht. Eine der, wie ich finde, vielen guten Eigenschaften, die mir mein Papa mitgegeben hat. (Hallo Paps, nur für den Fall, dass Mama dir diesen Satz beim Frühstück am IPad vorliest: Ich drück dich für diese tolle Eigenschaft!)

Es war also nur eine Frage der Zeit, bis ich den ursprünglichen Plan, das Baby vorerst in unserem Schlafzimmer einzurichten, über Bord warf.

Sofort MIT an Bord war – zu meiner großen Überraschung – der Rest meiner Gang. Dank meiner jahrelang antrainierten Überredungskünste, meiner fundierten Ikeamöbel-Aufbau-Erfahrung und einem überzeugenden Plan, der sogar meinem Mann auf Anhieb gefiel, konnte ich das Projekt starten.
Ein wichtiges „Juhuuu, Jaaaa!!!“ bekam ich auch von Xandi, der sich das neue Zimmer mit dem Baby teilen wird. Theoretisch könnte jedes unserer Kinder ein eigenes Zimmer beziehen und mein Büro würde, etwas verkleinert, ins Wohnzimmer oder in den Keller wandern. Weil sich aber Monster und Gespenster gemeinsam viel besser in die Flucht schlagen lassen und ich absolut keinen Grund sehe, warum Kleinkinder ein eigenes Zimmer benötigen, ist diese Lösung für uns alle ein Gewinn.
 
Ich weiß noch wie traurig ich als Kind war, als meine beiden Schwester und ich aus unserem Dreimäderl-Zimmer auszogen, um nach dem Umbau in eigenen Zimmern zu wohnen. Impressionen gefällig? Nach einer kurzen WhatsApp Umfrage in unserer Schwestern-Gruppe, hab ich die Erlaubnis diese zwei besonderen Schmankerl aus dem Familienalbum zu veröffentlichen. Haha.
 

Das neue Babybett, das mir von Stokke zur Verfügung gestellt wurde, steht schon in einer der neuen Ecken im Kinderzimmer bereit und wartet auf seinen ersten Einsatz. Die wirklich kompakte Größe des Stokke Sleepi Mini ähnelt einem Stubenwagen und macht es zu einem perfekten Begleiter für die ersten Wochen, in denen wir zwischen Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer hin und her rollen werden. So können wir unseren kleinen Schatz besonders gut umsorgen und die großen Brüder ihr kleines Geschwisterchen rund um die Uhr bewundern und streicheln. 

Gemeinsam mit der schlichten Hakenleiste aus Holz, die bereits hängt und einem fließenden, weißen Betthimmel, der noch kommt (steht auf der Wunschliste fürs Christkind ganz oben) macht sich die Babyecke im Kinderzimmer doch schon ganz gut, was meint ihr? 

 

 

 

 

 

 

 

Xandi’s größten Wunsch von einem Hochbett, oder wie er es formuliert „Ein Bett, wo i unten a Höhle hab und mi verstecken kann“, konnten wir mit diesem schlichten Ikea Hochbett auch endlich erfüllen.
Den Vorhang für die Höhle möchte ich selbst nähen, mit einer unauffälligen Alu-Vorgangschiene, die wir am Holz befestigen, lässt sich dieser dann gut anbringen und auch immer wieder mal beiseite schieben.
Eine schlichte Lampion Lichterkette schafft Gemütlichkeit und genügend Licht, um die Gute-Nacht-Geschichte vorzulesen oder spannende Bilderbücher zu gucken. 
 
Das Stuva Aufbewahrungssystem – ebenfalls von Ikea – haben wir um einen Schrank erweitert, damit wir das Spielzeug besser verstauen können und die Babygarderobe auch genügend Platz findet. 
 
Marineblau trifft Eierschale oder: Das perfekte Zusammenspiel in diesem Zimmer bilden für mich der Teppich und der Vorhang. Ich hab mich für einen blickdichten Vorhang entschieden, da die neuen Straßenlaternen naja sagen wir es mal  „etwas grell“ (100% Untertreibung) sind und der Kontrast zu den sehr hellen Möbeln dem Zimmer irgendwie einen gewissen Charme verleiht. Den Baumwoll-Teppich hab ich durch Zufall bei H&M Home entdeckt. Als ich die tollen Farben sah, beschloss ich nach kurzem Zögern ihm doch eine Chance zu geben. Der letzte Teppich, den ich über den H&M Shop bestellte, stank nämlich fürchterlich und wurde sofort retourniert – mit dem Vorsatz nie wieder etwas in der Art bei H&M zu bestellen. Nun, dieser Teppich ist wirklich sehr schön verarbeitet und er hat nicht ein bisschen gerochen – wir konnten ihn sofort im Zimmer ausrollen und Xandi hüpfte glücklich drauf rum.
 
Mit der Deko, den Bildern und Accessoires hab ich mich noch etwas zurückgehalten, da ich unbedingt die neuen Familienfotos von uns abwarten möchte und gut Ding eben manchmal auch Weile braucht. Das Sternkarten Poster von Gretas Schwester schwirrt mir schon ganz lange im Kopf herum und wird wohl für Xandi (oder mich ;)) unterm Christbaum liegen. Falls ihr sonstige Ideen oder Anregungen habt – immer nur her damit! 
 
Weiter unten findet ihr wie immer die Links zu den Produkten, falls ihr sie gerne nachkaufen möchtet. 
 

… und wer sich jetzt fragt, wo wir unseren Wickeltisch und die Windeln versteckt haben: Ich zeig ihn euch gemeinsam mit dem Kinderbad im nächsten Wohnbeitrag. 

Bis dahin alles Liebe

eure Sophie
 

Kissen Glühbirne // My Petit World
Aufbewahrungssack // Tellkiddo via derkleinesalon.at
Traumfänger // Bisou de Lou
Bücherbank // Ikea
Sitzgarnitur // Ikea
Nachtlicht Igel // Ikea
Lautsprecher – Toniebox // Tonies
Wandsticker „You are loved“ // Shanna Murray Illustrated