Hier regieren die Kinder – es wird gepritschelt, die Zahnpasta im ganzen Raum verteilt, kunstvolle Duschkopf-Springbrunnen bis zur Decke gesprüht und in Zukunft auch gewickelt. Herzlich Willkommen im Kinderbad. 

Kamin oder Kinderbad? Wir haben vor drei Jahren Prioritäten gesetzt und uns für letzteres entschieden. Ein eigenes Bad für die Kinder war uns in dem Moment wichtiger und es ist im Nachhinein einfacher einen Kamin oder Ähnliches zu adaptieren als einen komplett neuen Raum zu schaffen. So haben mein Mann und ich den Luxus von unserem eigenen Bereich mit Bade-, Ankleide- und Schlafzimmer. Hier regieren nämlich nur wir, auch wenn unsere drei als junge Teenies mit Freundinnen/Freunden (Aaaahhh!!) aufkreuzen und morgendliche Streitsituationen vor der Badezimmertür schon vorprogrammiert sind. 

Das Reich der Kinder ist mit sechs Quadratmeter groß genug für eine Dusche, ein Waschbecken, einen Schrank und den Handtuchheizkörper.
Die Boden- und Wandfliesen sind dieselben, wie im Eingangsbereich, Elternbad und der Toilette und ebenfalls 80x80cm groß. Ich geriet während der Bauphase kurz in Panik, als ich diesen kleinen Raum ohne Licht mit diesen dunklen Fliesen betrat. Nachdem die weißen Badmöbel ankamen, mein Mann die Deckenleuchte montierte und ich das (fast schwarze) Fenster putzte, war es jedoch halb so wild. 

Neu eingezogen ist der Wickeltisch und ich finde es super praktisch, dass ich Wasser und Waschbecken nur einen Griff entfernt hab. Bei den ersten zwei Kindern in unserer alten Wohnung, war dieser immer im Babyzimmer untergebracht und alle die schon einmal ein Baby mit Windelinhalt, verteilt bis in den Nacken, gewickelt haben wissen wie wertvoll es ist das Wasser gleich in der Nähe zu haben. Der schlichte, weiße Wickeltisch aus der Ikea Stuva Linie lässt sich mit Körben und Accessoires aufhübschen und bietet durch vier Laden viel Platz für Basics wie Bodies, Strampler und Windeln.

Stichwort Windeln: ich musste vor mehr als einem Jahr, als Xandi einige Tage „windelfrei“ durch die Welt stolzierte, wirklich schmunzeln, als ich ein sehr nettes Mail von Lillydoo bekam und mir Isabelle die besonders hautfreundlichen Windeln vorstellte. Die Kooperation kam damals nicht zustande, da ich ja kein Kind mehr hatte, um die Windeln zu probieren und wir ahnten damals nicht, dass wir dann doch so schnell wieder von einander hören würden. Ich freu mich jedenfalls sehr, dass ich doch noch die Chance bekomme die Windeln und Pflegeprodukte mit ihrem besonderen Design und vielfach gelobten Tragekomfort zu testen und werde euch bald mehr darüber berichten …